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MAB verbindet Design und Ökologie

«Möbel zum Sein» lautet das Markenversprechen von MAB. Das Traditionsunternehmen aus Muotathal im Kanton Schwyz erfüllt dieses Versprechen, indem es in der Möbelfertigung konsequent auf Qualität und Nachhaltigkeit setzt: bei den Materialien und in der Produktion ebenso wie bei der Auswahl seiner Partner. Zu diesen gehört seit einigen Jahren auch die Jowat Swiss AG. MAB und der Klebstoffspezialist kooperieren eng und setzen auf langfristige Verbindungen — in jeder Hinsicht.

Ob für Wohnzimmer oder Büro, Ess- oder Schlafzimmer: In den Produkten der MAB Möbel AG steckt immer auch ein Stück Heimat. Denn der Traditionsbetrieb verarbeitet vorwiegend Holz aus Schweizer Wäldern und fertigt daraus Möbelstücke auf nach Mass. Schon deshalb ist jedes bei MAB gefertigte Möbelstück ein Unikat — individuell in der Ausführung, modern im Design, dabei zeitlos und nachhaltig im besten Sinne. Gleiches gilt für das zweite Standbein des Muotathaler Unternehmens, den Innenausbau nach Kundenwunsch. 

Schweizer Qualität zu international konkurrenzfähigen Preisen
021 feiert MAB sein 70-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das nicht viele Unternehmen erreichen — schon gar nicht in der hart umkämpften Möbelbranche. Die 1951 gegründete Möbelschreinerei (M-) von Anton Betschart (-AB) hat es jedoch geschafft. Auch und nicht zuletzt, weil 2001 die Übergabe des Unternehmens an den Nationalrat und späteren Ständerat Peter Föhn gelang. Er gewährleistete zunächst die Kontinuität in der Belegschaft, investierte dann vorausschauend in neue Maschinen und begann, die Stärken des Unternehmens konsequent auszubauen. Diesen Weg gehen die Kinder und heutigen Inhaber Marco, Andreas und Simona Föhn entschlossen weiter und setzen dabei verstärkt auf Innovation und Nachhaltigkeit.
«Wir vertreiben Möbel schweizweit über den Fachhandel. Dort konkurrieren unsere Produkte im Premiumsegment direkt mit Angeboten von Herstellern aus anderen Teilen Europas und der Welt», sagt Marco Föhn, der seit 2012 für MAB verantwortlich ist und heute die Geschäfte in den Bereichen Einkauf, Administration und Verkauf leitet. Er betont: «Um in diesem Umfeld zu bestehen, müssen wir bei höchsten Qualitätsstandards zugleich hocheffizient und umweltfreundlich produzieren.» MAB gelingt dies. Das Unternehmen zählt in der Schweiz zu den führenden Anbietern von Qualitätsmöbeln aus heimischer Produktion.

Der Umweltgedanke ist für MAB wichtig und zählt
«Das Gütesiegel swiss made ist uns sehr wichtig», erklärt auch Andreas Föhn, der als Mitinhaber seit 2017 im Unternehmen ist und die Bereiche Produktion und Entwicklung verantwortet. «Urchig Währschaftes schafft Vertrautes — sagen wir auf Schweizerdeutsch.
» Frei nach diesem Motto bezieht MAB seine Rohstoffe möglichst aus der Region. Mehr noch: «Wir arbeiten in der Möbelproduktion bewusst mit Lacken auf Wasserbasis. Dies macht unsere Möbel besonders gesundheits- und umweltfreundlich», erklärt Andreas Föhn. Nachhaltig sind die werthaltigen MAB-Möbel darüber hinaus durch ihre extreme Langlebigkeit.
Der Umweltgedanke geht bei MAB zudem weit über das Produkt hinaus. Auch der Strom für den gesamten Betrieb stammt aus heimischer Wasserkraft — gewonnen wird er aus der Muota, die aus den Muotathaler Alpen kommt und das nach ihr benannte Tal durchströmt. Zudem betreibt MAB ein eigenes Wärmekraftwerk und erzeugt aus den anfallenden Spänen und Holzresten genug Energie, um den kompletten Betrieb und per Fernwärme auch noch Wohnungen der Nachbarschaft zu heizen.

Kontinuierliche Verbesserung: Geht bei MAB von den Mitarbeitenden aus!
Um immer noch besser und nachhaltiger zu werden, setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Verbesserung und legt die eigenen strengen Massstäbe auch bei der Auswahl seiner Lieferanten zugrunde. Treibende Kraft sind dabei die 60 Mitarbeitenden des Betriebs. «Wir verfolgen einen klassischen Lean-Management-Ansatz und haben einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) etabliert, der nicht top-down funktioniert, sondern auf das Wissen und die Selbstverantwortung der Mitarbeitenden setzt», erklärt Marco Föhn. Sprich, bei MAB gibt die Unternehmensleitung den strategischen Rahmen vor, innerhalb dieses Rahmens werden Entscheidungen unter Mitbestimmung der Belegschaft getroffen.
Wie exzellent dies funktioniert, zeigt sich am Beispiel des Klebstofflieferanten der MAB. Der Möbelhersteller bezieht Klebstoffsysteme für das Aufbringen von Kantenmaterialien und das Verbinden von Bauteilen seit einigen Jahren von der Jowat Swiss AG.
«Jowat passt zu unserer Philosophie», sagt Marco Föhn. «Der Klebstoffspezialist produziert genau wie wir in der Schweiz, erfüllt höchste Qualitätsanforderungen, ist bei der Rohstoffbeschaffung den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet und verfolgt eine ökologisch ganzheitliche Strategie.» Dies zeigt sich beispielhaft etwa an der vor über zehn Jahren komplett in Holzbauweise errichteten Produktionsstätte in Buchrain bei Luzern oder am neuen «Haus der Technik» von Jowat, in dem allein rund 750 Tonnen klimaschädliches CO2 dauerhaft gebunden sind.

Jowat Klebstoffe — favorisiert von den eigenen Praktikern 
Jowat Swiss AG passt also perfekt in den strategischen Rahmen der MAB. Ausschlaggebend für das Zustandekommen der Partnerschaft waren aber die Impulse aus der inzwischen 60 Köpfe zählenden Belegschaft. «Wir sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und haben unser Team nach und nach um weitere Fachkräfte verstärkt», berichtet Andreas Föhn.
«Einige unserer Neuzugänge hatten bereits Erfahrung mit Jowat-Produkten und waren von den Vorteilen der Klebstoffsysteme überzeugt.» Ihre Argumente für einen Wechsel wurden im Rahmen des KVP gesammelt und bewertet.
Allen voran überzeugten die gesundheitlichen Vorteile: Monomere PUR-Hotmelts von Jowat sind trotz ihrer hohen Festigkeiten vollkommen unbedenklich für die Umwelt und daher kennzeichnungsfrei. Verarbeitet auf Maschinen mit führender Verleimtechnik, erzeugen die transparenten Jowat-Leime echte optische Nullfugen. Diese sind im Premiumsegment heute fast schon ein Muss. Hinzu kommt der hohe Komfort beim Verarbeiten. Das Handling der Leimsysteme überzeugt auf ganzer Linie: angefangen bei der sauberen, präzisen Verarbeitung über die gute Dosierbarkeit bis hin zur schonenden und rückstandsfreien Werkzeugreinigung mithilfe der passenden Zusatzprodukte von Jowat.

Aufbruch statt Lockdown: MAB investiert weiter in die Zukunft 
Neben der reinen Produktqualität haben uns am Ende auch die erstklassige Beratung durch Jowat sowie die hohe Verfügbarkeit der Ansprechpartner und die räumliche Nähe überzeugt», erklärt Marco Föhn und ergänzt: «Vertrauen, Sicherheit, lösungsorientierter Pragmatismus und Innovationskraft sind für uns weitere zentrale Kriterien. Denn um im Wettbewerb bestehen zu können, brauchen wir Partner mit zukunftsträchtigen Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik. All dies bietet uns die Jowat Swiss AG.» 
So arbeitet der Klebstoffspezialist beispielsweise eng mit führenden Werkzeug- und Maschinenherstellern in der Holzbearbeitungsbranche zusammen. Allen voran mit der Homag-Gruppe und der Homag (Schweiz) AG. Diese hat speziell für die Anforderungen von Fertigungskunden in der Schweiz sogenannte Kantenanleimmaschinen entwickelt, welche für die Leimverarbeitung mit einer Vorschmelzeinheit von Balti ausgestattet sind. MAB hat die relative Ruhe in Zeiten von Corona genutzt, um in neue Maschinen zu investieren.

Noch flexibler, schneller, effizienter
«Der Lockdown betrifft auch die Möbelhäuser. Haben sie geschlossen, sinkt unser Absatz », sagt Marco Föhn und resümiert: «Das hat uns die nötige Luft verschafft, um in unserer Fertigung den dringend erforderlichen Kapazitätsausbau voranzutreiben und in neue Maschinen zu investieren.» Installiert wurden in den vergangenen Monaten eine neue Kantenanleimmaschine vom Typ Homag EDGETEQ S-500 mit Balti-Vorschmelzer und ein Homag-Bearbeitungszentrum DRILLTEQ V-500. Auf beiden Maschinen verarbeitet MAB ausschliesslich die neuesten Klebstoffsysteme von Jowat. Mit Erfolg, betont Marco Föhn: «Durch das perfekte Zusammenspiel von Maschine, Werkzeug und Leimsystem erzielen wir heute noch höhere Qualitäten bei spürbar weniger Bearbeitungsaufwand.
Und das bei gesteigerter Flexibilität und mehr Tempo in der Produktion.» So kann die Zukunft beginnen!