Produktbeschreibung

Moderne, polyolefinbasierte thermoplastische Schmelzklebstoffe von Jowat sind in der Lage, neben Holzwerkstoffen auch eine Vielzahl unterschiedlicher Kunststoffe mit relativ geringen Oberflächenspan- nungen wie z. B. PE und PP, aber auch metallische Oberflächen zu kleben. Dank spezieller Formulie- rungen der Klebstoffe erlauben es die rein physika- lischen Haftungsmechanismen, dass der erkaltete Klebstoff mechanisch verhältnismäßig leicht von den Oberflächen entfernt werden kann. Dadurch ist es möglich, die verwendeten Schalungselemente für das Gießen von Betonfertigteilen mehrmals wieder- zuverwenden.

Die Klebung mit Jowat-Toptherm® 233.10  erfolgt mit Hilfe von Heißklebepistolen, die entweder direkt mit Klebstoffpatronen befüllt sind oder über einen separaten Schmelztank - der mit Klebstoffgranulat, oder speziellen Klebstoffpillows gefüllt ist - sowie einen heizbaren Schlauch, der mit der Klebepistole verbunden ist.

Der applizierte Klebstoff baut während des Erkaltens sehr schnell Festigkeit auf, so dass bereits wenige Minuten nach dem Kleben das Eingießen des Betons in die vorbereiteten Formen beginnen kann. Klimatisierte Umgebungsbedingungen sind nicht erforderlich.
Der Jowat-Toptherm® 233.10 ist ein echter Allrounder und speziell für diese Anwendung optimiert. Er ist flexibel genug, um die auftretenden Vibrationen aufzunehmen und hart genug für eine relativ leichte Ablösung. Die PO-Schmelzklebstoffe von Jowat sind seit vielen Jahren praxiserprobt und – abgestimmt auf die marktüblichen Auftragsgeräte – sowohl als Granulat, Pillows und auch in Patronenform erhältlich.

Anwendungsbeschreibung

Zum flexiblen Kleben von temperaturunempfindlichen Werkstoffen. Gute Adhäsionseigenschaften auf Kunststoffen wie z. B. PE, PP, PS und PC sowie auf Holz und Stahl. Idealer Montage-Schmelzklebstoff mit vielen Einsatzmöglich- keiten, auch auf nichtsaugenden Oberflächen. Die Klebfuge bleibt flexibel und kann Spannungs- und Schwingungs- belastungen aufnehmen.
Diese Eigenschaften befähigen die Montage-Klebstoffe besonders für den Einsatz in der Betonfertigteile-Herstellung, z.B. zum Anbringen von Polystyrolformteilen, Elektrokomponenten, Abstandshaltern oder Kehlleisten. Auch hier ist neben einem breiten Adhäsionsspektrum eine gute Haftfestigkeit auch unter Schwingungsbelastung beim Verdichten von Beton durch Rüttelplatten in den Schalungselementen gefordert. Außerdem lassen sich diese thermoplastischen Klebstoffe nach dem Abkühlen wieder rückstandsfrei von den metallischen Schalplatten entfernen. Dies ist besonders wichtig für die optische Qualität von Sichtbeton-Fertigteilen, aber auch für die Wiederverwendbarkeit der Schaltafeln und anderer für die Herstellung von Schalungen für das Gießen von Betonfertigteilen relevanten Werkstücken.

Verarbeitungshinweise

Die in Granulatform, Pillows oder als spezielle Patronen eingesetzten PO-Schmelzklebstoffe werden in handelsüblichen Schmelzaggregaten auf ca. 170 bis 200 °C aufgeheizt und mit Hilfe einer Klebepistole einseitig in Form einer Raupe aufgebracht oder flächig aufgesprüht. Die Patronen werden üblicherweise in Handklebepistolen eingesetzt. Es ist darauf zu achten, dass die Klebeflächen möglichst sauber, trocken und fettfrei sind, um eine maximale Haftfestigkeit zu erreichen.
Kurzes, nur wenige Sekunden dauerndes, festes Andrücken der mit Klebstoff beschichteten Bauteile auf die Scha- lungstafeln ist für Fixierung ausreichend. Im Laufe der Klebstoffabkühlung steigt die physikalisch bedingte Kohäsion im Klebstoff und damit verbunden auch die Haftfestigkeit der geklebten Bauteile untereinander. Das breite Adhäsionsspektrum des Klebstoffes ermöglicht die sichere Klebung von vielen, unterschiedlichen Materialien. Die Angabe der offenen Zeit beschreibt die maximale Verarbeitungsdauer des heißen Klebstoffes nach Auftrag auf das Werkstück bis zum Fixieren z. B. auf einer Schaltafel.
Durch Wiederaufheizen des Klebstoffes wird dieser wieder weich und fließfähig, so dass die zuvor fixierten Bauteile bei Fehlpositionierungen erneut positioniert werden können, ohne dass die Haftung signifikant nachlässt.
Die Klebstoffauftragsmenge sollte immer so gewählt werden, dass ausreichend Klebstoff die zu klebende Fläche bedeckt, d. h. eine vollflächige Benetzung ist sinnvoll.

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