Stark oberflächlich beeinflusst - Lackleime im Schreinereibetrieb

In den vergangenen 25 Jahren sind die Ansprüche an Lackleime im Schreinereibetrieb stetig gestiegen. Bestimmt werden diese Anforderungen dabei vornehmlich von den zu klebenden Oberflächen. Und nicht zuletzt von gesundheitlichen Aspekten.

Auch im Holzhandwerk müssen Klebstoffe (im Bild ein Dispersionsklebstoff der marke "Jowacoll") mit einer Vielzahl von Oberflächen und Materialien zurecht kommen. Source: Jowat SE

Christoph Funke, Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung Dispersionen im Bereich Holz, Möbel und Bau des Detmolder Klebstoffexperten Jowat, feiert zusammen mit der „exakt“ in diesem Jahr sein 25jähriges Dienstjubiläum. Er hat die Entwicklung im Bereich der für das Handwerk so wichtigen Montageleime lückenlos verfolgen können: „Hatten wir es bis in die 70er Jahre hinein fast ausschließlich mit Oberflächenlacken zu tun, die zu 100 Prozent aus Lösemitteln bestanden, so kennen wir heute eine Vielzahl herausfordernder Substrate, die prozesssicher mit unseren Klebstoffen verbunden werden müssen.“

Insbesondere mit dem Ziel des Arbeitsschutzes wurden in den 80er Jahren die in der Holz- und Möbelindustrie bis dahin eingesetzten, lösemittelbasierenden NC- oder DD-Lacke mehr und mehr durch Lacke mit hohem Wasseranteil ersetzt. Klebsysteme mit deutlich mehr Festkörperanteil waren nun gefordert, um die gewohnt kurzen Prozesszeiten in der Montage trotz des höheren Siedepunktes der Hydro-Lacke auch weiterhin sicherstellen zu können.

Seit der Jahrtausendwende und damit dem Start der Digitalisierung ist ein immenser Anstieg der Oberflächenvielfalt im Holz- und Möbelbereich zu verzeichnen. „Neben hochresistenten Lackoberflächen wie UV-Lacken und SH-Lacken müssen unsere Klebstoffe heute auch unterschiedlichsten Metalloberflächen, Kunstharzen wie Melamin oder sogar Glasoberflächen sicher begegnen“, beschreibt Christoph Funke die aktuellen Marktentwicklungen. Jowat deckt diese Anforderungen heute mit nur zwei Klebstoffen der Reihe Jowacoll® komplett ab. So bleibt der Umgang mit den Klebsystemen für den Schreinereibetrieb trotz deutlich gestiegener Ansprüche weiterhin sehr komfortabel.

 Der Artikel ist in der Ausgabe 10/19 der Fachzeitschrift "Exakt 10.2019" erschienen. Den gesamten Artikel können Sie unten als PDF herunterladen.