15. Jowat-Symposium und Verleihung Jowat-Klebstoff-Forschungspreis 2014.

Sicherheit und Innovationen – Beiträge aus der Welt des Klebens.

Detmold. - 11. November 2014. „High Tack unterm Hermann“ – Diesem Ruf folgten zum 15. Mal mehr als 180 Symposiums-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer und noch einmal 200 Gäste der Jowat-Klebstoff-Forschungspreisverleihung.

Das Thema „Sicherheit“ stand mit allen seinen Facetten im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung. An den beiden Terminen, am 30./31. Oktober und am 6./7. November, kamen über 180 Kunden und Geschäftspartner aus dem holzverarbeitenden Handwerk sowie der Holz-, Bau- und Möbelindustrie in den Genuss eines abwechslungsreichen Tagungsprogramms.

Kommunikation, Live-Präsentationen und Praxisbezug standen im Vordergrund. In Workshops und durch das Vortragsprogramm wurde anschaulich das große Innovationspotenzial der Fügetechnologie Kleben aufgezeigt. Dabei wurde verdeutlicht, welch wichtige Beiträge
die Klebtechnik für die Produktions-, Prozess- und Arbeitsplatzsicherheit sowie im Bereich des Mitarbeiter- und Endverbraucherschutzes bereits heute leistet.

Vorträge von Partnern und Kunden rundeten das Spektrum ab. Ein Highlight war die Vorstellung des in Kooperation mit der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH entwickelten „sealTec“ Verfahrens. Auf die Schmalfläche einer Holzwerkstoffplatte wird vor der Kantenbeschichtung ein Hydrophobierungsmittel - „sealingAgent“ -  aufgebracht und damit die Wasser- und Dampfbeständigkeit um ein Mehrfaches gesteigert. Ein weiterer Höhepunkt bildete der Vortrag über die Herstellung von (koch)wasserfestem Sperrholz durch die Firma Mill Panel BV, einem Jowat Kundenunternehmen aus den Niederlanden.  

Rege Diskussionen und Nachfragen fanden an den Informationsständen im „Messefoyer“ statt, an denen Entwicklungspartner der Jowat AG aus Forschung und Lehre, holzverarbeitenden Industrie und Handwerk sowie Maschinen- und Anlagenbau Neuheiten präsentierten.

Am 31. Oktober setzte die 12. Verleihung des Jowat-Klebstoff-Forschungspreises den festlichen Abschluss unter die ersten Symposiumstage. 200 Gäste lauschten dem Grußwort der Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Svenja Schulze. Prof. Dr. Bernd Mayer vom Fraunhofer IFAM, Bremen, betonte als Jurymitglied in seiner Rede den besonders innovativen Charakter der mit dem Preis ausgezeichneten Dissertation von Frau Dr. Katharina Pohl. Die an der Universität Paderborn erstellte Dissertation mit dem Titel „Surface Chemistry and Corrosion Studies of Zn-Al and Zn-Mg-Al Alloy Coatings“ trägt zu einem besseren Verständnis der Korrosionsmechanismen von Zinklegierungen bei. Herr Dr. Terfloth, Vorstand Forschung und Entwicklung der Jowat AG, erläuterte alltagstauglich den Zusammenhang zwischen der Forschungsarbeit und der Klebtechnologie. „Risiko-Intelligenz – Ich wage also bin!“ war zum Abschluss der Veranstaltung das Thema des Gastvortrages von Peter Buchenau, Führungsquerdenker, Buchautor und Business-Kabarettist.